Die Eigenkapitalquote - Warum sie für dein Unternehmen wichtig ist

Als Leiter oder Gründer eines Unternehmens, ist finanzielle Stabilität ein wichtiger Faktor, den es zu berücksichtigen gilt. Eine wichtige Kennzahl, die Aufschluss darüber gibt, ob dein Unternehmen finanziell solide aufgestellt ist, ist die Eigenkapitalquote.

Die Eigenkapitalquote gibt an, wie viel Eigenkapital dein Unternehmen im Verhältnis zur Bilanzsumme hat. Eine hohe Eigenkapitalquote ist erstrebenswert, da sie dir als Unternehmer Investitionsfähigkeit und Unabhängigkeit bescheinigt. Außerdem erleichtert sie die Aufnahme von Fremdkapital zu niedrigeren Konditionen. Die Eigenkapitalquote ist also nicht nur eine wichtige Kennzahl für die finanzielle Stabilität deines Unternehmens, sondern auch ein Indikator für deine Bonität. Insbesondere bei der Beantragung von Krediten ist eine gute Eigenkapitalquote wichtig.

 

Wie wird die Eigenkapitalquote berechnet?

Eigenkapital : Gesamtkapital x 100 = Wert in Prozent.

Als Faustregel gilt, dass Gründer eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent ausweisen sollten, eher mehr. Manche Banken geben jungen Unternehmen nur dann Kredite, wenn die Quote 50 Prozent beträgt.

Wenn deine Eigenkapitalquote zu niedrig ist, solltest du weitere Eigenmittel zuschießen. Dabei muss das Geld nicht zwangsläufig aus deiner eigenen Tasche stammen. Auch Kreditinstitute und Förderbanken stellen Eigenkapital oder eigenkapitalähnliche Mittel zur Verfügung. Eine weitere Möglichkeit, um deine Eigenkapitalquote zu verbessern, besteht darin, Maschinen, Autos oder andere Güter zu leasen. Dadurch verschlechtert sich die Eigenkapitalquote zumindest nicht.

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